Tag Archives: Auto

Nach der Festnahme Polizisten beklaut

1 Jun
© Frank Thurn

© Frank Thurn

Wie T-Online.de berichtet, haben zwei Diebe in Darmstadt eine Digitalkamera aus einem Streifenwagen gestohlen. Dort hinein gelangten sie, nachdem sie von den herbeigerufenen Polizisten wegen Ladendiebstahls zweier Sonnenbrillen festgenommen worden waren und zur Wache gefahren wurden.

Ihrem Geschick verdankten die dreisten Täter, dass die Beamten das Fehlen der Kamera erst viel zu spät bemerkten, den bereits aufgenommenen Personalien, dass die Polizisten schon bald vor der Wohnungstür standen.

 

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Selbst ist der Mann

20 Apr
© Kiselev Andrey Valerevich

© Kiselev Andrey Valerevich

Eine Anhalterin steigt bei einem Schwarzen ins Auto. Als sie endlich am Ziel sind, sagt der Fahrer: „Nun habe ich dich von Hamburg nach München mitgenommen. Meinst du nicht, du könntest dich vielleicht mit einer kleinen Nummer bedanken?“
Die Anhalterin schaut skeptisch auf seine Hose. „Man sagt doch, ihr Schwarzen hättet so riesige Dinger. Reicht es nicht, wenn ich dir einen blase?“
„Blasen, immer nur blasen! Das kann ich selbst!“

 

Parkverbot: Verstoß gegen das Menschenrecht?

8 Mrz
© Jorg Hackemann

© Jorg Hackemann

Wie Yahoo Deutschland berichtet, will eine Kanadierin ihr Recht, vor dem eigenen Haus zu parken, beim Menschenrechtsgericht in Ontario einklagen. Die Klage richtet sich gegen die Hauptstadt Ottawa. Die dortigen Behörden begründen das Parkverbot damit, dass das Haus von Pamela Howson in einem historischen Bezirk liege.

Die dreifache Mutter, die Parken als ein zu schützendes Menschenrecht ansieht,  fühlt sich ob ihrer Familienumstände diskriminiert. Der Sicherheitssitze für ihre Kinder wegen sei ihr Auto größer als normale Fahrzeuge und sie könne es daher nicht auf der zum Parken vorgesehenen Straße hinter dem Haus abstellen.

Bis zur Entscheidung des Gerichts in den kommenden Wochen will Howson daher weiter vor ihrem Haus parken – illegal!

(Das verwendete Bild dient nur der Illustration und zeigt nicht Pamela Howson.)

 

Ohne Führerschein

29 Dez

Keinen Führerschein zu besitzen ist kein Grund, im Auto ständig einen fahren zu lassen.

 

Auf dem Weg zum Örtchen

28 Okt
Auf dem Weg zum Örtchen

© Marafona

Blind, Herr Kommissar, Blanka Blind. Genau. So ist es richtig. Soll ich dann anfangen? Gut.

Also, ich war auf der Landstraße unterwegs, wollte nach Hamburg. Ich fahr ja meistens über Land, weil ich das sicherer finde als auf der Autobahn. Ich muss zugeben, ich bin ein wenig ängstlich. Immer so viel Verkehr, die vielen Fahrspuren und vor allem die ganzen Drängler, nee, das ist nichts für mich.

Aber es ist natürlich eine weite Strecke, nich. Und dann der Regen! Es hat ja gegossen, als hätte jemand einen Ozean über uns ausgeschüttet. Sehn Sie, ich bin eine Frau. Und es ist ja bekannt, dass wir Frauen … na ja, Sie wissen schon … wenn man muss, dann muss man!

Erst einmal war ich noch relativ entspannt. Ich kannte die Strecke zwar nicht, aber wir sind ja in Deutschland, nicht irgendwo in der Taiga. Es musste also in der nächsten Zeit irgendeine Möglichkeit geben, sich zu erleichtern.

Nun kann man ja bei solchen Wetterverhältnissen nicht so schnell fahren. Das muss ich einem Polizisten nicht erzählen. Aber Sie werden nicht glauben, wie viele Raser da ihr Leben aufs Spiel setzen. Wenn es denn nur ihr eigenes wäre … Wenn Sie die Zeit finden, sollten Sie da mal kontrollieren. Bei jeder noch so kleinen Gelegenheit haben die überholt. Das ist doch gefährlich. Gut, den Traktor fand ich jetzt nicht so schlimm. Der fährt ja auf ganz anderen Reifen, nich.

Wie auch immer, ich hab mich natürlich nicht aus der Ruhe bringen lassen von dem ganzen Gehupe. Ich hatte ja ganz andere Sorgen. Und die wurden immer drängender. Langsam zweifelte ich dann doch daran, dass ich noch in Deutschland war. Und ich konnte ja nicht einfach in der freien Natur, nich, vor allem bei dem Regen. Aber es kam einfach keine Tankstelle oder irgendwas in der Art.

Und jetzt, Herr Kommissar, muss ich zugeben, dass ich dann auch ein bisschen auf die Tube gedrückt hab, nich. Das war gar keine Absicht, kam von ganz alleine. Ich hoffe, Sie drücken da ausnahmsweise ein Auge zu. Ja? Das ist aber nett. Jedenfalls hatte ich plötzlich den Traktor wieder vor mir. Nun ist ja überholen nicht so meins, nich. Haben Sie sich schon gedacht? Na, und dann noch so ein Riesending! Mit Anhänger! Aber nach zwanzig Minuten hab ich es einfach nicht mehr ausgehalten.

Ich bin also auf die Gegenfahrbahn – natürlich erst bei freier und gerader Strecke – und hab die Geschwindigkeit noch ein bisschen erhöht. Mir ist fast das Herz stehengeblieben. Ich wollte abbrechen und in den nächsten Feldweg reinfahren, Regen hin oder her. Aber hinter mir waren noch drei Autos ausgeschert und hupten wie verrückt. Ich konnte nicht mehr zurück. Und was glauben Sie? Plötzlich tauchen Scheinwerfer am Horizont auf.

Augen zu und durch, hab ich gedacht. Nein, nein, ich hab die Augen natürlich offengelassen. Aber es wurde verdammt knapp. Ich hab mein Leben schon an mir vorbeiziehn sehn, nich. Was war ich froh, als ich endlich wieder einscheren konnte und nur die drei Autos hinter mir an mir vorbeigezogen sind. Kaum war auch das letzte vorbei, kam der Wagen von vorn angebraust. Ich wollte noch die Sekunden zählen, aber bei fünfzehn hab ich aufgehört, weil ich endlich die rettende Tankstelle gesehen habe. Beinahe hätte ich sie wegen dem ganzen Überholen verpasst.

Ich also auf die Bremse. Die Einfahrten von diesen Tankstellen sind ja immer so eng, da muss man zeitig bremsen. Inzwischen hatte mich der Traktor wieder überholt. Und zwei LKW. Die haben aber auch keine Geduld, nich. Ich konzentrierte mich ganz auf die Einfahrt.

Sie können sich nicht vorstellen, Herr Kommissar, wie ich in die Tankstelle gestürmt bin. Ich war ja fast am überlaufen, wenn Sie mir diese etwas saloppe Formulierung erlauben. Trotzdem war ich nach dem kurzen Weg vom Auto zum Tankstellenhäuschen ganz durchnässt. Ich hab mir nicht mal die Zeit genommen, meine Brille von den ganzen Regentropfen zu befreien. Ich konnte kaum etwas sehn.

Und dann das! Es war nur ein Kunde da, aber der schien mir zuvorgekommen zu sein. Als ich nämlich in meiner Eile nach dem WC fragte, antwortete mir der Bursche hinterm Tresen gar nicht. Schien etwas verlegen zu sein, der Kerl, nich.

Stattdessen sprach mich der Kunde an. Ich hab ihn erst gar nicht verstanden. Das war aber auch ein komischer Vogel. Gut, er trug eine Mütze, da sollte man denken, er war wettergerecht gekleidet. Aber wozu die Sonnenbrille? Na ja, geht mich ja nichts an. Aber ehrlich, bei dem Wetter eine Sonnenbrille, das ist schon etwas seltsam, finden Sie nicht? Ja, nich.

Jedenfalls hielt der mir irgendwas hin. Gehn Sie, sagte er. Er wurde richtig ungeduldig, als ich nicht gleich verstand, fuchtelte mit dem Ding rum und sagte noch einmal: Gehn Sie! Hätte ja auch ein wenig deutlicher werden können, der Mann. Er war wahrscheinlich nicht so der Mensch für die großen Worte, nich.

Endlich verstand ich. Der WC-Schlüssel! Es war vielleicht ein bisschen unhöflich von mir, aber ein Bedürfnis ist ein Bedürfnis. Ich bedankte mich, nahm ihm das Ding aus der Hand und wollte mich schon umdrehen, da stutzte ich. Das war doch kein Schlüssel! Sicher nur ein Missverständnis, aber in dem Moment war ich einfach ein bisschen aufgebracht. Ich musste doch so dringend! Ob er es lustig fände, einer hilflosen Dame so einen Streich zu spielen, fragte ich und wollte ihm, was auch immer es war, zurückgeben.

Ich bin wohl irgendwie blöd hängengeblieben, jedenfalls tat es plötzlich einen schrecklichen Knall, der Mann brüllte auf, fasste sich ans Bein und fiel zu Boden.

Dafür hatte ich jetzt keine Zeit mehr. Ich schrie – ja, es tut mir jetzt noch leid – den armen Burschen von der Tankstelle an, er solle mir endlich den verdammten Kloschlüssel geben. Der reagierte gar nicht. Da war mir dann alles egal. Ich war ja sowieso schon nass. Ich bin hinter die Tankstelle gelaufen und kam endlich dazu … Na, Sie wissen schon, nich. Was für eine Erleichterung!

Und den Rest wissen Sie ja. Als ich zurückkam, um nach dem bedauernswerten Mann zu sehn, dem ich da versehentlich ins Bein geschossen hatte, waren Sie schon da. Wie hoch, sagten Sie, war noch gleich die Belohnung?

Text: Ben Philipp

 

Prioritäten setzen

5 Aug

Wie TZ-Online berichtet, war am vergangenen Wochenende ein junges Paar aus Sachsen auf dem Weg nach München zu einem Konzert von Take That. Der Fahrer  machte einen Fehler und kollidierte mit einer Straßenbahn sowie einem Lieferwagen. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Wagen schneiden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Seine Freundin blieb unverletzt und entschied sich, das Konzert allein zu besuchen.

Nu aber schnell zum TÜV!

24 Okt

TÜV!